Fußpflege
Gut zu(m) Fuß sein, heißt im Leben besser vorwärtskommen
Hornhaut. Hühneraugen. Eingewachsene Nägel. Schweißfüße. Schrunden und Hautprobleme. Alles zusammen sind ernstzunehmendes Problem, weil dadurch Fehlbelastungen des Fußes entstehen können. Das kann sich auf Knie, Hüfte oder Wirbelsäule auswirken. Mit der regelmäßigen Pflege im Fachbetrieb wird allfälligen Erkrankungen vorgebeugt. Die Fußexperten wissen auch um die umfassende Pflege des diabetischen Fußes bestens Bescheid.
Die Geschichte der Pediküre beginnt bereits im alten Ägypten (16. Jahrhundert v.Chr.). Weitere historische Aufzeichnungen finden sich in Europa im Mittelalter und in der späten Neuzeit findet die Fußpflege einen Höhepunkt.
In Österreich absolvieren alle Fußpflegerinnen und Fußpfleger eine dreijährige Lehre (bei Doppellehre Fußpflege und Kosmetik sind es vier Jahre) in Form der dualen Ausbildung und schließen mit der Lehrabschlussprüfung ab. Nach einer einjährigen Praxis kann mit einer Befähigungsprüfung (für Selbständige) abgeschlossen werden. Danach dürfen jene Behandlungen durchführt werden, die nicht in den Bereich ärztlicher bzw. orthopädischer Kompetenz fallen.
Die Fußpflege ist seit vielen Jahren aus dem Bereich der Körperpflege und der Gesundheitsvorsorge nicht mehr wegzudenken. In den niederösterreichischen Fachinstituten finden Sie bestens ausgebildete Fußpflegerinnen und Fußpfleger. Nutzen Sie die Möglichkeit eines Beratungsgesprächs. Vertrauen Sie unseren Fachleuten. Sie befinden sich in besten Händen. Gönnen Sie sich eine wohltuendes Fußbad mit einer umfassenden Behandlung samt einer Fußmassage. Das fördert die Durchblutung und sorgt für schöne, gepflegte und vorzeigbare Füße.
Wissenswertes
Pflegetipps
Fußgymnastik, Massagen, hochwertige Cremen und Pflegebäder, beispielsweise ein tägliches Käsepappel-Fußbad bei eingewachsenen Nägeln oder Entzündungen, dienen dem Wohl Ihrer Füße. Beim Schweiß-Fuß helfen Apfelessig-Bäder sowie Fußbäder mit speziellen Zusätzen. Um Verletzungen vorzubeugen, sollte das Nägel schneiden – stets kurz halten – und Hornhaut hobeln einem Fachinstitut überlassen werden.
Spezielle Behandlungen
Die fundierte Ausbildung und umfangreiche Erfahrung erlaubt es den Fußpflegeexperten bei außergewöhnlichen Beschwerden zu helfen. Eingewachsene Nägel können durch Nagelspangen, Fehlstellungen mittels Orthesen korrigiert werden. Zudem zählt die Prothetik, das Aufbringen eines künstlichen Nagelersatzes, als weitere Behandlungsmethode zu den Standard-Anwendungen. Für die Behandlung von diabetischen Füßen gibt es zahlreiche gesundheitserhaltende Maßnahmen und intensive Pflegeverfahren.
Hausmittel für schöne Füße
Eine halbe Zwiebel (zerhackt), ein Teelöffel Salz und zwei Esslöffel Olivenöl wirken Wunder. Die Zutaten miteinander vermischen, am Fuß auftragen, in ein Baumwolltuch einwickeln und eine Stunde lang einwirken lassen. Die Zwiebel wirken antibakteriell, das Olivenöl nährt trockene Haut. Manche schwören auch auf Sesamöl und betten die einmassieren Füße über Nacht in Wollsocken.
Richtiger Schuhkauf
Achten Sie bereits beim Schuhkauf, dass die neuen Schuhe passgenau und atmungsaktiv sind. Es empfiehlt sich, Schuhe grundsätzlich am Nachmittag und Abend zu kaufen, da die Füße im Laufe des Tages anschwellen. Das ergibt Größenunterschiede bis zu einer Schuhnummer. Optimieren Sie Ihre neuen Schuhe gegebenenfalls mit angenehmen Einlagen und tragen Sie zu jeder Aktivität (Laufen, Wandern) den passenden Schuh.